Halsschmerzen der etwas anderen Art: Pfeiffersches Drüsenfieber (Mononukleose)

Nicht immer sind Halsschmerzen nur der harmlose Begleiter einer Erkältung. Das Pfeiffersche Drüsenfieber (Mononukleose) ist eine Erkrankung, die aus einer Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus resultiert. Da die Krankheit besonders häufig Jugendliche und junge Erwachsene trifft, wird sie im Volksmund auch „Kusskrankheit“ oder „Studentenfieber“ genannt.

Die Ansteckung erfolgt über eine Speichel-, Tröpfchen-, Schmier– oder Kontaktinfektion. Oft kann der genaue Weg der Ansteckung nicht mehr nachvollzogen werden, da das Pfeiffersche Drüsenfieber teilweise eine sehr lange Inkubationszeit von bis zu sechs Wochen hat. Ähnlich wie bei Herpes bleibt der Virus nach der Ansteckung im Körper der Betroffenen und lässt sich durch einen Antikörper-Test nachweisen. Allerdings kehrt Mononukleose nie mehr zurück: Es bildet sich eine lebenslange Immunität. Weiterlesen