Halsschmerzen: Krebserkrankungen

Halsschmerzen sind meist harmlose Begleiterscheinungen einer Erkältungskrankheit. Doch in einigen Fällen können sie auch Symptome einer Tumorerkrankung sein. Die ersten Anzeichen einer Krebserkrankung im Kopf-Hals-Bereich werden meist von den Patienten selbst bemerkt. Schmerzen oder Schluckbeschwerden, für die keine Ursache gefunden wird, anhaltende Heiserkeit oder dauerhaft geschwollene Lymphknoten sind Gründe, bald einen Arzt aufzusuchen.

Welche Krebsarten gibt es?

Im gesamten Bereich des Halses können verschiedenste Krebsarten auftreten, wie beispielsweise Kehlkopfkrebs (Larynxkarzinom), Schlundrachenkrebs (Hypopharynxkarzinom), Lymphdrüsenkrebs (Morbus Hodgkin), Schilddrüsenkrebs (Struma maligna) oder Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom).

Ursachen

KrebserkrankungDie Ursachen von Krebserkrankungen sind so vielfältig wie die verschiedenen Krebstypen selbst. Neben dem Lebensstil, genetischen Einflüssen und weiteren Risikofaktoren scheint beispielsweise auch das Geschlecht der Patienten eine Rolle zu spielen. So sind etwa von Hypopharynx- und Larynxkarzinomen vor allem ältere Männer nach langjährigem Alkohol- und Tabakkonsum betroffenen, während an Schilddrüsenkrebs aus bislang ungeklärter Ursache rund doppelt so viele Frauen wie Männer erkranken. Für Lymphdrüsenkrebs kommt hingegen ein Krankheitserreger, das Epstein-Barr-Virus, das das Pfeifferschen Drüsenfiebers auslöst, in Frage.

Diagnose

Der Arzt wird zu Beginn der Untersuchung eine Inspektion des Nasen-Rachen-Raumes vornehmen. Dabei wird mithilfe eines kleinen Spiegels die Schleimhaut genau betrachtet. Tiefere Regionen können mit einem Endoskop untersucht werden. Darüber hinaus wird der Arzt den Hals von außen auf Veränderungen abtasten.

Sollte sich der anfängliche Verdacht auf eine Krebserkrankung verhärten, kommen weitere bildgebende Verfahren wie beispielsweise eine Computertomografie (CT) oder die Ultraschalldiagnostik zum Einsatz. Falls tatsächlich ein Tumor vorliegt, wird eine Gewebeprobe entnommen (Biopsie) anhand derer sich feststellen lässt, ob die Veränderungen des Gewebes bösartig sind.

Behandlung

Sobald eine Krebsdiagnose gestellt wurde, wird ein Therapieplan aufgestellt. Im Idealfall lässt sich der Tumor operativ entfernen, ohne dass zu viel gesundes Gewebe verletzt werden muss. Eventuell ist es zusätzlich notwendig, die umliegenden Lymphknoten zu entfernen, da diese ebenfalls vom Krebs befallen sein können. Fortgeschrittene oder inoperable Karzinome werden oft mit einer Kombination aus Operation, Strahlentherapie und Chemotherapie behandelt.

Wie gut die Heilungschancen stehen, hängt von Art und Ausdehnung des Tumors sowie der individuellen Situation des Patienten ab. Wie bei allen bösartigen Erkrankungen ist die Prognose umso günstiger, je eher die Erkrankung festgestellt wird. Ein früher Arztbesuch kann also Leben retten.


Ein Gedanke zu “Halsschmerzen: Krebserkrankungen

  1. Ja super ich war vor drei Tagen bei meiner Hausärztin und sagte das ich Halsschmerzen habe. Das sollte mit Kamille gurgeln das war alles. Ich habe beim schlucken schmerzen immer schleim absonderung und meine Stimme verändert sich so das meine Familie schon sagt beim telefonieren du glingst aber komisch. Ich merke das auch selber richtig tief glingt das dann. Der ständige Auswurf geht mir auf die nerven und der Schmerz beim schlucken auch. Es ist 5uhr jeder normale Menschen schläft da bin aber wegen schmerzen munter geworden. Auch die aquaklinick hat nix weiter gemacht außer Überweisung gegeben zwegs Schilddrüse untersuchen lassen, na immerhin. 6.9.14uhr45 habe mir thermin. Ich habe ein sehr schlechtes Gefühl warum ganz ehrlich ich habe seit Kindheit struma wurde nie behandelt dann habe ich Jahre geraucht ich habe ständig Auswurf schmerzen beim schlucken Abtasten. Desweiteren verändert sich immer mal meine Stimme. Nein ich habe kein schnupfen oder fiber. Wir schbrechen uns am 6.9.wider.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.