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Halsschmerzen richtig therapieren

Halsschmerzen kennt jeder von uns. Vor allem in der kalten Jahreszeit, wenn Erkältungsviren wieder durch die Luft schwirren, verspürt man rasch ein Kratzen im Hals oder wacht morgens plötzlich mit Schluckbeschwerden auf.

Meist handelt es sich dabei um vorübergehende und harmlose Beschwerden, bei denen es vor allem darauf ankommt, die akuten Symptome zu lindern. Dazu eignen sich verschiedene Halspastillen, die vor allem eine Funktion gemeinsam haben: den Speichelfluss anzuregen und die Schleimhäute in Mund und Rachen feucht zu halten. Bestimmte Zusätze haben außerdem reizlindernde, entzündungshemmende und antibakterielle Effekte. Einige Halstabletten enthalten darüber hinaus ein Lokalanästhetikum und wirken leicht örtlich betäubend. Von dieser Lokaltherapie abgesehen ist es wichtig, das Immunsystem zu stärken und den Körper so dabei zu unterstützen, die Erreger zu beseitigen. Hierbei helfen Vitamin C, Zink oder pflanzliche Wirkstoffe wie zum Beispiel Sonnenhut.

Normalerweise klingen Halsschmerzen nach wenigen Tagen wieder ab. Ist dies nicht der Fall, sollten die Betroffenen auf jeden Fall den Hausarzt aufsuchen. Denn dann ist es möglich, dass es sich um eine bakterielle Infektion handelt, die mit einem Antibiotikum behandelt werden muss. Für eine genaue Diagnose kann der Arzt einen Abstrich der Schleimhäute machen.

In selteneren Fällen können sich hinter Schluckbeschwerden Abszesse im Rachenraum verbergen. Auch diese erfordern die Einnahme eines Antibiotikums. Unbehandelte Abszesse können gefährlich werden, indem sie möglicherweise zu einer Blutvergiftung führen. Ist der Abszess schon weit fortgeschritten, muss das entzündliche, eiternde Gewebe operativ entfernt werden. In der Regel ist dafür ein mehrtägiger stationärer Aufenthalt in einer Klinik notwendig.

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