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Husten, Schnupfen, Halsschmerzen haben Hochkonkunktur

In der kalten und nassen Jahreszeit sind viele Menschen von Halsschmerzen betroffen. Durch den engen Kontakt in Bussen oder überheizten Kaufhäusern können sich die Viren, die diese Erkrankung auslösen problemlos von Mensch zu Mensch verbreiten.

Die überall vorherrschende trockene Heizungsluft tut ein Übriges um die Atemwege zu schädigen, kaum jemand kann dem wirklich ausweichen. Aber nicht immer sind harmlose Viren oder eine Erkältungswelle Schuld an den Halsschmerzen, es kann durchaus eine ernsthafte Krankheit dahinter stecken.

So kann ein entzündeter Hals auch Anzeichen für eine Angina oder Drüsenfieber sein. Auch Mumps beginnt so, ebenso wie das besonders für Kinder gefährliche Pseudokrupp. Im Falle von Mumps treten Schwellungen an den Ohren oder dem Kiefer auf. Bei Pseudokrupp ist meist ein bellender Husten zu beobachten. Die Kinderkrankheit Scharlach stellt sich anfangs auch wie eine Entzündung des Halses dar, dabei kommt aber bald ein rötlicher Ausschlag hinzu. Diese Krankheit ist zwar sehr ansteckend, aber die meisten Kinder sind heute dagegen geimpft.

Falls Halsschmerzen also länger anhalten oder mit hohem Fieber einhergehen so wäre es ratsam einen Facharzt aufzusuchen. Eine Selbstmedikation ist nur dann zu empfehlen so lange die Symptome sich auf leichte Schluckbeschwerden oder Heiserkeit beschränken. Denn die Bakterien wie die Streptokokken, die zum Beispiel eine Angina auslösen müssen mit Antibiotika behandelt werden.

Wenn es oft zu Halsschmerzen kommt, sollte mit dem Facharzt abgeklärt werden, ob es nicht sinnvoll wäre die Rachenmandeln auf operativem Weg zu entfernen. Denn ständige Entzündungen können den Körper auf Dauer schädigen, was wiederum zu anderen Erkrankungen führen kann.

Letzte Änderung des Artikels: 2009-02-05 02:38
Autor: admin

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