Mandelentzündung (Tonsillitis)

Halsschmerzen und Schluckbeschwerden können auf eine beginnende Mandelentzündung (Tonsillitis) hindeuten, bei der die Gaumenmandeln von Bakterien befallen werden und mit einer schmerzhaften Entzündung darauf reagieren. Weitere typische Symptome sind Fieber, geschwollene Lymphknoten und starkes Krankheitsgefühl.

Haben Sie den Verdacht, dass Sie eine Mandelentzündung erwischt hat, bringt meist schon ein Blick in den Spiegel Sicherheit. Wenn die Gaumenmandeln deutlich vergrößert und gerötet oder sogar mit Eiterpünktchen bedeckt sind, liegen Sie mit Ihrer Vermutung höchstwahrscheinlich richtig.

Eine Mandelentzündung erwischt uns meist dann, wenn unser Immunsystem bereits angegriffen ist. Anhaltender Stress oder eine vorhergehende Krankheit können den Bakterien den Weg freimachen. Meist handelt es sich um Streptokokken, die die Tonsillitis verursachen. Sollte sich innerhalb der ersten zwei bis drei Tage nach dem ersten Auftreten der Symptome keine deutliche Besserung eingestellt haben, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Dieser kann Ihnen gegebenenfalls ein Antibiotikum verschreiben und verhindern, dass sich eine eitrige Mandelentzündung bildet. Im schlimmsten Fall kann sich aus einer Mandelentzündung, mit der der Körper nicht allein fertig wird, eine chronische Mandelentzündung oder sogar ein Abszess entwickeln. Daher sollten Sie rechtzeitig ärztlichen Rat in Anspruch nehmen, um klären zu lassen, ob Antibiotika oder eine Entfernung der Mandeln (Tonsillektomie) in Ihrem Fall notwendig sein könnte.