Kehlkopfentzündung (Laryngitis)

Mit einer Kehlkopfentzündung (Laryngitis) ist nicht zu spaßen. In den meisten Fällen wird die Laryngitis durch Viren ausgelöst, die über eine Tröpfcheninfektion in den Körper gelangt sind. Sie verursachen eine Entzündung, die die Schleimhaut des Kehlkopfes sowie die Stimmbänder anschwellen lässt. Häufig tritt die Laryngitis zusammen mit anderen Erkrankungen es Nasen- und Rachenraums auf.

Eine Laryngitis geht mit schnell steigendem, hohem Fieber einher. Durch das Anschwellen der Schleimhäute und zähem Schleim, der sich in den Luftwegen ansammelt, gelangt die Atemluft nur noch schwer in die Lunge. Die Patienten können nur schwer atmen und leiden unter bellendem Husten, Schluckbeschwerden und Kratzen im Hals.

Bei einer Kehlkopfentzündung können ernste Komplikationen auftreten. Besonders bei Patienten, bei denen auch der Kehlkopfdeckel entzündet ist, besteht Lebensgefahr. Die Betroffenen drohen aufgrund der schweren Schwellungen zu ersticken und müssen sofort in ein Krankenhaus gebracht werden. Sofern Sie aber rechtzeitig einen Arzt aufsuchen, muss sich der Krankheitsverlauf nicht in diese problematische Richtung entwickeln.