Erkältung

Erkältungen kennt wirklich jeder, denn die meisten von uns sind mindestens ein Mal im Jahr davon betroffen. Besonders zum Beginn der Erkältungszeit im Herbst, wenn das Wetter nass und kalt ist, ist es schwierig, von Halsschmerzen und Schnupfen verschont zu bleiben.

Was ist eine Erkältung?

Eine Erkältung ist eine virale Infektion der oberen Atemwege. Ausgelöst wird die Erkältung meist von sogenannten Rhinoviren, die mittels Tröpfcheninfektion beispielsweise beim Niesen übertragen werden. Obwohl bei einer Erkältung oftmals von einem „grippalen Infekt“ die Rede ist, haben diese Rhinoviren nichts mit dem Influenza-Virus zu tun, das die „echte“ Grippe auslöst. Zu den typischen Erkältungs-Symptomen zählen Schnupfen und Niesen, Husten, Heiserkeit, Halsschmerzen, Kopf– und Gliederschmerzen, allgemeines Krankheitsgefühl und leichtes bis mittelhohes Fieber. Welche Symptome in welcher Stärke auftreten unterscheidet sich allerdings von Patient zu Patient.

Erkältungen bei Kindern

Kinder sind wesentlich häufiger von Erkältungen betroffen als Erwachsene, da sich ihr Immunsystem noch im Aufbau befindet. Bei Kindern wie bei Erwachsenen heilt die Erkrankung in der Regel in kurzer Zeit aus. Kommen bei Kindern zu den Beschwerden jedoch Ohrenschmerzen hinzu, sollten Eltern mit ihrem kranken Sprössling zum Arzt gehen. Dieser wird feststellen, ob sich aus der Erkältung eine Mittelohrentzündung entwickelt hat, die zu den häufigsten Komplikationen bei Kindern zählt und medikamentös behandelt werden muss.

Behandlung einer Erkältung

Da eine Erkältung meist harmlos ist, können Sie sie mit Hausmitteln oder Arzneimitteln aus der Apotheke selbst behandeln. Gönnen Sie sich Bettruhe und schonen Sie sich, bis es Ihnen deutlich besser geht. Wenn die Erkältung jedoch nach einer Woche noch nicht überstanden ist, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen, um Komplikationen wie eine Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) oder gar eine gefährliche Kehlkopfentzündung (Laryngitis) zu vermeiden.