Halsschmerzen und lästige Begleitsymptome

Wer bereits unter Halsschmerzen leidet, den trifft unter Umständen auch bald Heiserkeit. Als häufige Begleiterscheinung einer Erkältung oder einer Überbeanspruchung der Stimme zeigt sie an, dass auch der Kehlkopf entzündet ist. Dadurch können die Stimmbänder nicht mehr frei schwingen und man kann nur noch leise und mühevoll sprechen. Eine starke Entzündung kann für einige Tage sogar zur völligen Stimmlosigkeit führen, was zwar lästig aber nicht gefährlich ist. Wie bei allen Erkrankungen gilt aber auch hier: Bei hohem Fieber, starken Schmerzen oder wenn sich die Symptome nicht nach einigen Tagen bessern, gehören Patienten in ärztliche Behandlung.

Wenn aus den Halsschmerzen eine Heiserkeit wird, müssen Patienten ihre Stimme dringend schonen. Das Sprechen sollte der Betroffene daher so weit es geht vermeiden. Ist dies gar nicht möglich, so sollte nur wenig, leise und ohne Anstrengung gesprochen werden. Außerdem sollten Räume, in denen geraucht oder die Luft zu trocken ist, gemieden werden, damit die entzündete Schleimhaut nicht noch weiter gereizt wird.

Trockene und entzündete Schleimhäute erschweren vielen Patienten auf unangenehme Weise die Atmung und können dadurch beispielsweise von erholsamem Schlaf abhalten. Um die Atemwege feucht zu halten, eignen sich Dampfbäder oder das Lutschen von Pastillen, die Isländisch Moos oder Primelwurz enthalten. Die Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen kann bei Bedarf mit Hilfe von Luftbefeuchtern erhöht werden, was oftmals zu einer deutlichen Erleichterung der Atmung führt. Wie bei allen Formen der Erkältung ist es darüber hinaus sinnvoll, besonders viel zu trinken. Wasser und Tees sind besonders gut geeignet. Fruchtsäfte liefern zwar wichtige Vitamine, können aufgrund der Entzündungen jedoch zusätzliche Schmerzen beim Trinken bereiten, da sie Fruchtsäuren enthalten.

In Apotheken ist eine Vielzahl von frei verkäuflichen Medikamenten erhältlich, die Beschwerden schnell lindern können. Jedoch sollte der Erkrankte sich immer beraten lassen, denn oft behindern sich die Präparate in ihrer Wirksamkeit oder heben sich schlimmstenfalls gegenseitig in der Wirkung auf, wenn sie gleichzeitig eingenommen werden. Der Apotheker Ihres Vertrauen kann hier fachmännisch weiterhelfen. Für alle, die auf Medikamente verzichten möchten, stehen darüber hinaus eine ganze Reihe bewährter Hausmittel, wie Kräutertees oder warme Wickel, zur Auswahl.