Erstes Vorzeichen: Halsschmerzen

Wenn in der kalten und nassen Jahreszeit plötzlich Halsschmerzen auftreten, so können diese die Vorboten eines grippalen Infekts sein. Treten dazu noch Kribbeln in der Nase und Kopfschmerzen auf, so lässt die Erkältung wohl nicht mehr lange auf sich warten. Durch das Eindringen der Keime kommt es zu einer Entzündung der Schleimhaut im Halsbereich, die die unangenehmen Beschwerden hervorruft.

In der Regel sind Halsschmerzen harmlos und klingen auch ohne Behandlung nach ein paar Tagen von selbst wieder ab. Dennoch es gibt einige bewährte Hausmittel, die helfen, die Beschwerden zu mildern. Der Hals sollte warm gehalten werden, denn Wärme fördert die Durchblutung, sodass Antikörper an die Stellen gelangen, an denen sie ihre heilende Arbeit beginnen können. Dafür genügt es oft schon, einen Schal oder einen Pullover mit Rollkragen zu tragen. Eine sehr gute Wirkung auf das Immunsystem haben auch feuchte Wickeln, die mit zimmerwarmem Quark oder auch mit heißen Kartoffeln gemacht werden.

Eine weitere bewährte Methode ist das Gurgeln – am besten mehrmals am Tag – denn durch das Spülen der entzündeten Stellen im Hals werden Erreger entfernt und die Heilung geht zügiger voran. Zum Gurgeln eignen sich lauwarmes Salzwasser, Wasser dem Kamille oder alkoholische Thymianlösung zugesetzt wurden. Diese wirken desinfizieren und linderen die Schmerzen.

In vielen Fällen helfen solche einfachen Behandlungsmethoden den Patienten schon ausreichend. Wenn aber dennoch zu den Halsschmerzen hohes Fieber oder gar Atembeschwerden hinzu kommen, sollte unbedingt der Rat eines Arztes gesucht werden. Sobald der Verdacht auf eine schwere Erkrankung besteht, die allein mit Hausmitteln nicht kuriert werden kann, gehören Betroffene in die Hände eines Facharztes.