Untersuchung von Hals und Rachen

Bei der Untersuchung von Hals und Rachen schaut sich der Arzt mit einem Mundspatel und einer kleinen Lampe den Bereich der Mundhöhle an. Dabei kann er zum Beispiel erkennen, ob Veränderungen an der Schleimhaut vorliegen. Sind die Gaumenmandeln gerötet, geschwollen oder sogar weiße „Eiterstippchen“ zu sehen, liegt beispielsweise oftmals eine Mandelentzündung vor. Vermutlich wird der Arzt auch die Lunge abhören und den Hals auf geschwollene Lymphknoten abtasten.

Je eindeutiger die sichtbaren Symptome sind, desto schneller und sicherer kann der Arzt eine Diagnose stellen. Falls er dies als notwendig erachtet, besteht die Möglichkeit, zusätzlich eine Blutuntersuchung auf Entzündungswerte vorzunehmen. In seltenen Fällen und bei Verdacht auf eine schwere Erkrankung wie Krebs, kann der Hals-Nasen-Ohren-Arzt (HNO) eine Spiegelung des Kehlkopfes und eine Biopsie, bei der eine kleine Gewebeprobe entnommen wird, durchführen.